Grössen Empfehlung Wingfoilboard

Hier geben wir dir unsere Grössen Empfehlung für dein Wingfoilboard an.

 

Um die optimale Grösse des Wingfoilboards zu empfehlen, machen wir die Angaben der Boardgrösse in Liter Volumen.

Grundsätzlich kann man sagen:

Anfänger:

Körpergewicht plus 30-40 Liter Volumen.
(z.B. 70KG Fahrer plus 30 Liter = 100Liter empfohlene Boardgrösse in Liter)

Aufsteiger, talentierter Anfänger, viel Vorerfahrung:

Körpergewicht plus 15-25 Liter Volumen.

  • Viel Vorerfahrung = guter Windsurfer oder Kitefoiler
  • Talentierter Anfänger = Leute die grundsätzlich sehr schnell Fortschritte machen, wenn sie etwas neues lernen
 
 

Fortgeschrittener:

Körpergewicht gleich wie Volumen oder kleiner

Ein fortgeschrittene(r) Fahrerin/Fahrer kann deutlich unter sein Körpergrösse gehen mit dem Volumen.
Es muss aber gut überlegt werden, für welchen Windbereich das Board eingesetzt werden soll.
Logischerweise braucht man mit einem kleineren Board (bei mehr als Körpergewicht minus 10L) mehr Wind.

Boardgrösse
Empfehlung
AnfängerAmbitionierter
Anfänger
Fort-
geschritten
Windstärke
KG – 35Liter0%20%100%20KN+
KG – 25Liter10%40%100%12KN+
KG – 10L20%50%100%8KN+
KG = Volumen50%90%90%8KN+
KG + 15L70%100%70%10KN+
KG + 30L100%90%30%12KN+
KG + 50L100%50%10%13KN+
Was sind die Vorteile von einem grossen Board?
  • Ein grosses Board ist deutlich kippstabiler als ein kleines Board.
    Dies macht sich vor allem in der Längsachse bemerkbar. Die seitliche Achse wird sowieso durch den Foil Mast stabilisiert.
  • Durch die Kippstabilität ist das Aufsteigen auf den Knien viel einfacher
  • Wenn man mit dem Wing statisch losfährt ohne das Board zu pumpen, dann gleitet ein grösseres Board schneller an
  • Falls der Wind so schwach ist, dass man nicht mehr ins foilen kommt, dann kann man mit einem grossen Board immer noch zurück „tuckern“
 

 

Was sind die Vorteile von einem kleinen Board?
  • Ein kleines Board ist durch das tiefer Gewicht und die kürzere Länge deutlich wendiger als ein grosses Board
  • Durch die bessere Wendigkeit eines kleinen Boards, machen Kurven viel mehr Spass
  • Je kürzer und leichter das Board, desto einfacher kann man es aus dem Wasser raus pumpen. Auch bei schwachem Wind
  • Der Transport ist deutlich einfacher

Wingfoilboards

Wo sind die Limits, wenn man ein kleines Board wählt?
 

Unsere Erfahrung zeigt, dass man man ab einem gewissen Volumen im Wasser sitzen bleibt, wenn der Wind unter ca. 18 Knoten fällt.
Dieses Volumen kann je nach Boardshape in bisschen variieren.

Wir schätzen es ist ca. beim Körpergewicht minus 20-25 Liter je nach Board Form.

Mit der richtigen Technik kann ein versierter Fahrer von 70KG mit einem 45 Liter Board auch bei Wind ab 10-12 Knoten losfahren.
Wenn das Boardvolumen aber beim gleichen Fahrer auf 35 Liter reduziert wird, braucht es mindestens ca. 18 Knoten Wind.

Welches ist die effizienteste Boardgrösse, um bei schwachem Wind loszufahren?

Wir haben dies sehr viel getestet bei uns auf dem Thunersee.
Oft haben wir ganz schwache Windverhältnisse, welche optimal sind, um dies zu testen.

Voraussetzung für diese Empfehlung ist eine solide Start und vor allem auch Pumptechnik.

Dies ist unserer Meinung nach das Körpergewicht minus 10Liter Volumen.

Starttechnik:

Dabei ist aber sehr wichtig, dass man auf den Knien zuerst so viel Geschwindigkeit generiert, dass das Board sauber an der Oberfläche schwimmt. 
(Bereits bei wenig Vorwärts Speed macht das Foil soviel Auftrieb, dass das Board an die Oberfläche kommt.)
Erst wenn das Board an der Oberfläche ist, darf man aufstehen und mit Pumpen anfangen. 

Wenn das Board wieder absinkt während dem Pumpen, muss man noch mal von vorne anfangen auf den Knien.

Straps oder keine Straps bei kleinen Boards?

Wenn man beim Board Volumen unter das Körpergewicht geht, wird das Losfahren ohne Straps schwieriger.

Anpumpen:

Mit Straps kann man das Board und Foil auch unter Wasser anpumpen.
Ohne Straps geht dies nicht gut bis überhaupt nicht.

Technik:

Mit der richtigen Technik ist es möglich, auch mit ganz kleinen Boards ohne Straps loszufahren.
Man muss dazu jedoch etwas gelenkig sein oder eine super Balance haben.

Mit Straps ist der Start einfacher, da man das Board mittels Straps unter Wasser einfacher kontrollieren kann.

Wir verkaufen vor allem Boards der Marken:

F-One und Duotone

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