Test F-One Seven Seas

Das F-one Seven Seas Foil im Test:

Das Seven Seas Foil von F-One gibt es in 3 Grössen:

Seven Seas 1000, F-One Seven Seas 1200, F One Seven Seas 1400

Momentan haben wir das 1400er getestet zum Pumpen und Wingfoilen. 
Das Seven Seas 1000 haben wir zum Wingfoilen getestet.

test f-one seven seas foil

Seven Seas 1400 zum pumpen

 

Start:

Der Start ist deutlich schwieriger als ein Gravity FCT 2200 und etwas schwieriger als ein Phantom FCT 1480 oder Phantom Carbon 1480
Die ersten drei Pump’s müssen ziemlich stark und schnell erfolgen um richtig ins Gleiten zu kommen.

 

Gleiten:

Das Gleiten ist danach extrem effizient mit sehr wenig Widerstand.
Es ist das effizienteste Gleiten aller F-One Foils, welche wir zum Pumpen getestet haben.
Wir halten mit diesem Foil den persönlichen Rekord für das längste Pumpen.

 

Pumpen:

Wir haben den F-One Stab DW210 benutzt. (Nach ausgiebigen Tests, finden wir diesen Stab am geeignetsten zum pumpen.)
Mit dem DW210 hat das Foil einen relativ progressiven Lift, was den Pump mit dem Hinteren Fuss deutlich effizienter macht.

 

Fazit:

Das Seven Seas ist nicht für’s Pumpfoiling gemacht und eher etwas schwieriger für’s Flachwasser.
Vor allem der „Dock Start“ ohne Speed ist schwieriger. Wenn man mal Speed hat, ist es sehr effizient!
Es funktioniert sicher hervorragend, um pumpend Wellen zu verbinden, da man so bereits Speed hat.

F-One Seven Seas

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Das Seven Seas 1400 zum Wingfoilen

Start bei schwachem Wind:

Wir konnten das Seven Seas 1400 bei sehr wenig Wind (ca. 7-8Knoten) gut rauspumpen.
Beim Phantom Carbon 1480 oder 1780 fängt der Lift wohl etwas früher und konstanter an.
So ist das -auf den Flügel kommen- damit wohl noch ein Zacken einfacher mit den grössten Phantom Carbon.
Jedoch wenn man mal auf dem Flügel ist, gleitet das Seven Seas einfacher mit weniger Wind weiter, weil es weniger Eigenwiderstand hat.

Gleiten:

Einmal auf dem Foil, gleitet es mit sehr geringem Widerstand.
So kann man mit etwas Feingefühl auch mit geringstem Zug im Wing weiterfahren.

Höhe Laufen:

Höhe Laufen war ein absolutes Kinderspiel mit geringstem Kraftaufwand für die Arme!!
Wenn man mal fast stehen bleibt, kann man sehr effizient ein paar Mal pumpen und so mühelos massiv beschleunigen!

Kurven:

Durch die Spannweite muss das Foil (wie alle anderen mit solche Spannweiten auch) etwas flacher durch die Kurve geflogen werden.
Wegen dem geringen Eigenwiderstand, können auch bei schwachstem Wind Wenden durchgegleitet werden!

Speed:

Wir erreichten mit dem 1400er bei Wind um die 10Knoten ca. 31km/h.
Bei stärkerem Wind schafften wir mit dem 1400er ca. 37km/h, dies wird dann aber unangenehm und instabil. 
So bis 33km/h gehts noch gut, würden wir sagen. 

Freestyle?

Man kann mit dem Seven Seas problemlos springen, es ist aber dennoch nicht das optimale Foil für Freestyle.
Wieso? 

  • Gestreckte Flügel stallen (Strömungsabriss) schneller. So ist das weiter Fahren nach einer Landung mit einem gestreckten Foil schwieriger.
  • Flügel mit viel Spannweite gehen schneller kaputt.
    Dies durch die grössere Spannweite und den damit verbundenen grösseren Hebel auf Mast und Fuselage.
  • Bei einer grossen Spannweite wirst du bei einer schrägen Landung stärker vom Weg abgelenkt.
  • Durch die Rollstabilität ist eine Kippkorrektur nach der Landung schwierige

Das Seven Seas 1000 zum Wingfoilen:

Start bei schwachem Wind:

Durch die zusätzliche Streckung im Vergleich zu den Phantom Foils lässt sich das 1000er bereits ziemlich früh rauspumpen.
Wir schätzen den unteren Bereich bei optimalem Board so bei 10-12Knoten für geübte Fahrer/innen
Das 1000er Seven Seas kommt wohl einen Zacken früher rauf als das Phantom S 940.

Gleiten:

Das 1000er gleite sehr schön und weit durch die Wenden und Halsen
Gerade Wenden machen extrem Spass, weil man die schnell einleiten kann und dann sehr schön und lange durchgleitet!
Man kann mit diesem Foil super den Speed mitnehmen auch auf kleinen Wellen.

Höhe Laufen:

Das Höhe Laufen ist sehr effizient mit dem 1000er. 

Kurven:

Die etwas höhere Streckung macht sich nicht negativ bemerkbar. 
Man kann ziemliche enge Kurven schön carven!
Das Foil ventiliert nicht, auch wenn die Wingtips rauskommen!

Speed:

Wir erreichten mit dem 1000er bei Wind um die 15Knoten ca. 38km/h.

Freestyle?

Die Grösse 1000 geht beim Seven Seas sicher besser für Freestyle Manöver als die Grösse 1400. 
Dennoch sind die Phantom S Foils noch ein bisschen besser geeignet dafür.

Hier eine GPS Messung der Geschwindigkeit der Seven Seas Foils
Speedcheck Seven Seas 1400
Speedcheck Seven Seas 1400
Speedcheck Seven Seas 1000
Speedcheck Seven Seas 1000
Fazit
Seven Seas 1400:

Das Seven Seas 1400 ist für fortgeschrittene WingfoilerInnen das beste Foil für schwachen Wind, das wir je getestet haben.

Es lässt sich bei sehr wenig Wind rauspumpen und bleibt sehr lange am Fliegen!

Für schwache Windverhältnisse auf Seen mit Thermik ist es eines der geeignetesten Foils, das momentan auf dem Markt ist!
(Testfahrer Gewicht 70KG)

Für Freestyle/Sprünge ist es nicht geeignet.

Seven Seas 1000:

Diese Foil ist optimal für schnelles Freeriden ab ca. 12Knoten (Bei 70KG Körpergewicht).
In den Wellen lässt es sich super Carven und es gleitet weit. 
Es eignet sich super um weitere Kurven auf flacheren Wellen zu fahren.

Für steile und schnelle Wellen sind die Phantom S Foils besser.

test f-one seven seas route